Clen Solar insolvent: Das sollten Kunden jetzt tun

Die Insolvenz von Clen Solar verunsichert viele Kunden, die bereits eine Photovoltaikanlage bestellt, Anzahlungen geleistet oder auf die Fertigstellung ihres Projekts gewartet haben. Der Geschäftsbetrieb soll zunächst weiterlaufen, zugleich werden Sanierungs- und Fortführungsmöglichkeiten geprüft.

Nach der Insolvenzordnung entscheidet der Insolvenzverwalter, welche Verträge noch erfüllt werden können. Kunden sollten deshalb nicht vorschnell kündigen oder weitere Zahlungen leisten.

Interviewentwurf mit Maurice Högel, Kanzlei BEMK

Was sollten Betroffene jetzt tun?

Alle Verträge, Rechnungen, Zahlungsbelege, E-Mails und Fotos vom aktuellen Projektstand sichern. Außerdem sollte der Insolvenzverwalter kontaktiert werden.

Was passiert mit Anzahlungen?

Wird die vereinbarte Leistung nicht mehr erbracht, kann eine Forderung gegen Clen Solar bestehen. Diese muss nach Eröffnung des Verfahrens zur Insolvenztabelle angemeldet werden.

Sollten offene Rechnungen bezahlt werden?

Nur nach sorgfältiger Prüfung. Entscheidend ist, ob die Leistung bereits vollständig erbracht wurde und an wen gezahlt werden soll.

Können Kunden eine andere Solarfirma beauftragen?

Nicht vorschnell. Zunächst sollte geklärt werden, ob Clen Solar oder der Insolvenzverwalter den Vertrag noch erfüllen will.

Fazit

Kunden von Clen Solar sollten jetzt ihre Unterlagen sichern, keine ungeprüften Zahlungen leisten und Fristen beachten. Bei hohen Anzahlungen oder unfertigen Anlagen kann rechtliche Beratung sinnvoll sein.

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