Die im Bereich erneuerbare Energien und Photovoltaik tätige GrünWatt GmbH ist von einem Insolvenzantragsverfahren betroffen. Das Amtsgericht Itzehoe hat den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mangels Masse abgewiesen. Das Verfahren wird unter dem Aktenzeichen 28 IN 63/26 geführt.
Die GrünWatt GmbH hat ihren angegebenen Sitz in der Deisterstraße 15, 31785 Hameln und ist beim Amtsgericht Hannover unter HRB 229404 im Handelsregister eingetragen. Geschäftsführerin ist Susanne Stroot.
Das Unternehmen ist umfassend im Energie- und insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien tätig. Zum Unternehmensgegenstand gehören die Erzeugung, der Einkauf und der Vertrieb von Energie sowie der Handel mit und die Errichtung von Photovoltaikanlagen. Darüber hinaus umfasst die Geschäftstätigkeit Wärmepumpen, Warmwassererzeuger und Windanlagen.
Zum Angebot gehören laut Unternehmensgegenstand außerdem die zu diesen Anlagen gehörenden Komponenten und technischen Systeme, darunter Speichermedien, Generatoren und Blockheizkraftwerke. Die Inbetriebnahme der Anlagen sollte durch beauftragte Fachfirmen oder entsprechend qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.
Der Insolvenzantrag wurde in diesem Fall nicht von der GrünWatt GmbH selbst, sondern von einer Gläubigerin gestellt. Das Amtsgericht Itzehoe entschied mit Beschluss vom 23. Juli 2026, den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels Masse abzuweisen.
Eine Abweisung mangels Masse bedeutet nach § 26 Abs. 1 InsO, dass das vorhandene Vermögen voraussichtlich nicht ausreicht, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken, sofern kein ausreichender Geldbetrag zur Deckung der Verfahrenskosten vorgeschossen wird. Ein reguläres Insolvenzverfahren über die GrünWatt GmbH wird aufgrund dieser Entscheidung daher nicht eröffnet.
Bemerkenswert ist der Fall insbesondere aufgrund des Geschäftsfeldes: Mit der GrünWatt GmbH trifft die Abweisung ein Unternehmen, dessen Tätigkeit unmittelbar auf den Ausbau erneuerbarer Energien und moderner Heiz- und Energiesysteme ausgerichtet ist. Neben Photovoltaikanlagen umfasste das Geschäftsmodell auch Wärmepumpen, Windenergieanlagen und Energiespeicher.

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